Veränderungen im Alltag – Kleine Schritte, große Wirkung

Die widecare Gesundheitsplattform

 

„Mach das doch einfach so“ – Leichter gesagt als getan!

Die Kinder müssen hier- und dorthin gebracht werden, die pflegebedürftige Mutter muss versorgt werden, bei der Arbeit muss man funktionieren – an all diesen Verpflichtungen lässt sich doch nichts ändern, oder?

Ob es um gesünderes Essen, mehr Bewegung oder Zeit für sich selbst geht – wir alle haben die Erfahrung gemacht, dass gute Vorsätze oft Vorsätze bleiben. Das kann daran liegen, dass unser Kopf noch nicht ganz davon überzeugt ist, dass uns das wirklich guttut. Häufig liegt es aber auch daran, dass unser Alltag so zur Gewohnheit geworden ist, dass es unmöglich scheint, daran etwas zu ändern. Im Folgenden finden Sie ein paar Tipps und Tricks, mit denen Sie dies für sich prüfen können.

Aufwärmübung für den Kopf

Schwierig? Bleiben Sie dran, es gibt mehrere Lösungen. Zwei Tipps: Machen Sie es sich nicht schwieriger, als es ist. Denken Sie darüber nach, was Sie bei jedem Lösungsversuch immer wieder gleich machen. Sie haben eine Lösung gefunden oder möchten sich nicht weiter damit beschäftigen? Auf der Rückseite finden Sie mögliche Lösungen und die Erklärung, was das mit Veränderungen zu tun hat.

Übung 1: Was, wenn Sie plötzlich ausfallen würden?

Ob Unfall, Grippe oder Hexenschuss – was wäre, wenn Sie für einen bestimmten Zeitraum all die Dinge nicht mehr tun könnten, die Sie tun müssen? Machen Sie eine Liste all Ihrer Tätigkeiten, schreiben Sie dahinter, wie wichtig die jeweilige Aufgabe ist und wie damit umgegangen werden könnte, wenn Sie ausfallen würden, z. B. so:

Nahrungsmittel einlaufenUnverzichtbarDen Lieferservice des Einkaufsladens nutzen
Fenster PutzenKann auch schonmal wartenErst wieder machen, wenn ich wieder fit bin

Die Lösung muss nun nicht sein, dass Sie standardmäßig immer den Lieferservice fürs Einkaufen nutzen. Aber Sie werden gedanklich flexibler, kommen auf neue Ideen. Und wenn eine Woche sehr stressig ist, dann ist der Lieferservice vielleicht doch mal eine Option.

Denn Zeit, die Sie in sich selbst investieren, ist Zeit, die Sie investieren, um auch in Zukunft für andere da sein zu können und die Dinge zu tun, die Ihnen wichtig sind.

Die Aufwärmübung aufgelöst:

Hätten Sie gedacht, dass es sogar mit drei Strichen geht? Keine Sorge – dieses sogenannte Neun-Punkte-Problem1 fällt uns allen schwer. Warum? Weil wir es uns schwieriger machen, als es ist. Unbewusst gehen wir davon aus, dass die Striche an den Punkten enden müssen, oder dass die Striche durch die Mitte der Punkte gehen müssen. Wir stellen zusätzliche Regeln auf.

Übung 2: Wo könnten Sie es sich leichter machen?

Nehmen Sie sich die Liste aus Übung 1:

  1. Ergänzen Sie die Liste Ihrer Aufgaben: Vielleicht haben Sie erstmal nur die großen Aufgaben aufgeschrieben. Gehen Sie nach und nach mehr ins Detail. Vom Arzttermin über Geschirrspüler ausräumen bis schließlich vielleicht sogar zum Zähneputzen. Manchmal sind es viele kleine Potenziale, die sich zu großen Erleichterungen aufsummieren lassen können.
  2. Was könnten Sie anders machen? Fangen Sie mit zwei bis drei Aufgaben an. Lassen Sie dabei all Ihren Ideen freien Lauf – egal, wie absurd Sie Ihnen vorkommen mögen. Eine gute Fee, die kocht? Schreiben Sie es einfach erstmal auf. Bewertet wird später. So bleibt Ihr Gehirn im kreativen Fluss.
  3. Wie machen es andere? Schauen Sie, wie es andere machen, fragen Sie andere oder lesen Sie Tipps in Zeitschriften oder im Internet. Schreiben Sie auch das alles auf, bewerten Sie nicht.
  4. Die Bewertung: Lassen Sie bewusst ein wenig Zeit vergehen, bevor Sie sich die Ideensammlungen anschauen, z. B. zwei oder drei Tage. Jetzt dürfen Sie bewerten – aber konstruktiv! Eine Fee, die kocht, ist unrealistisch – aber könnte man das so abwandeln, dass es realistisch und umsetzbar wird? Vielleicht gibt es jemanden in der Nachbarschaft, der für sein Leben gerne kocht und sich freut, wenn er es ab und zu für andere tun darf. Vielleicht kann man sich das Kochen doch ein oder zweimal pro Woche durch Fertigprodukte oder einen Lieferdienst erleichtern. Es lässt sich nicht realistisch abwandeln? Nutzen Sie auch das, um sich zu überlegen: Warum nicht? Was sind Ihre unumstößlichen Eckpfeiler/Regeln und warum?

Es ist wie mit den neun Punkten: Abseits der üblichen Denkpfade schlummern viele Möglichkeiten. All diese Tipps können Sie auf eine Entdeckungsreise schicken – aber welche Ideen am Ende richtig oder falsch sind, entscheiden ganz alleine Sie.

Quellen:

1 Sam Loyd: Sam Loyd’s Cyclopedia of 5000 Puzzles, Tricks, and Conundrums With Answers. 1914, S. 301, 380


 

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